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Gender

- Theorie oder Ideologie?

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Diese Internetseite widmet sich der Auseinandersetzung mit der Gender-Ideologie und ihren Vertretern. Hierbei wird vor allem wert darauf gelegt, die Vermengung von politischen Interessen und wissenschaftlicher Forschung darzulegen, welches der Hauptkritikpunkt an den "Gender Studies" ist. Denn hier wird keine neutrale Wissenschaft betrieben, sondern die gesamte Gender-Forschung steht unter dem impliziten Ziel einer vermeintlichen Gleichberechtigung. Diese "Gleichberechtigung" wird nicht juristisch verstanden, sondern implizit oder exlizit als Gleichverteilung der angeblich völlig gleichen Geschlechter. Der politische Hintergrund der Gender-Forschung wird an der willkürlichen Fixierung auf ein erwünschtes Endergebnis der Gleichberechtigungsidee deutlich.

Diese Seite soll also vor allem die geistige Pervertierung und Verlogenheit von Gender-Forschern zeigen, die sich in zahlreichen logischen Widersprüchen innerhalb der Gender-Theorie und nur zu offensichtlichen politischen Motiven und Wertungen zeigen.

Gender-Gelehrte transportieren beispielsweise unmißverständlich, daß sie eine Gleichheit von Mann und Frau mit dem Ziel der Gleichberechtigung synonym betrachten. Dies ist natürlich eine willkürliche Setzung. Ebenso zeigt sich, daß zahlreiche prominente Verfechter der Gender-Theorie die Bedeutung zentraler Begriffe wie Geschlecht, Sexualität oder Biologismus gar nicht verstehen, sondern diese vielmehr umdeuten und für ihre politischen Zwecke mißbrauchen.

Die Gender-Theorie geht davon aus, daß die Eigenschaften der Geschlechter ausschießlich kulturell bedingt seien und daß der Geschlechtsbegriff eine machtpolitische Konstruktion sei. Der Ursprung dieser Theorie reicht bis in die 1950er Jahre zurück, als die Philosophin Simone de Beauvoir postulierte, man werde nicht als Frau oder Mann geboren, sondern "dazu gemacht". In dieser Formulierung liegt bereits der Ursprung der späteren Gender-Doktrin, daß die Begriffe Mann und Frau eigentlich keine Legitimität und Plausibilität beanspruchen könnten, sondern lediglich gesellschaftliche Konstrukte seien. Dies ist die Kernaussage der Gender-Propaganda, die unübersehbar politisch grundiert ist.

Die Gender-Theorie wurde nicht im luftleeren Raum ersonnen, sondern in einer Zeit, in der das Thema Gleichberechtigung große Bedeutung gewann und in der das Verhalten von Männern und Frauen noch relativ stark an Normen ausgerichtet war. Der Gedanke einer völligen Relativität der Geschlechtlichkeit verdankt sich also sehr offensichtlich einem Zeitgeist und politischen Klima, in dem Einschränkungen kritisch reflektiert wurden.

Ein Grundpfeiler des Lügengebäudes Gender-Theorie ist es, daß sämtliches geschlechtliche Verhalten mit einem regelrechten Furor als Folge von Fremdbestimmung und kulturellen Deformierungen betrachtet wird. Jegliche Ungleichheit von Mann und Frau wird also pauschal delegitimiert und negativ konnotiert. Um eine totale Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern herzustellen, müßten sich Männer und Frauen nach Meinung von Gender-Ideologen völlig gleich verhalten. Es dürften keine statistischen Varianzen mehr auftreten. Diese werden immer pauschal als Ungerechtigkeit und kulturell bedingt interpretiert. Es handelt sich bei dieser Interpretation der Wirklichkeit natürlich um eine völlig willkürliche und zweckgerichtete Zwangsdeutung, die sich so keineswegs aus den vorzufindenden Verhältnissen ergeben muß. Gerechtigkeit wird also gleichgesetzt mit Gleichheit.

Diese Verknüpfung auf ihre Berechtigung zu hinterfragen ist bereits das Ende der Gender-Ideologie. Denn allein hierdurch werden die willkürlichen und tendenziösen Konstrukte der Gender-Ideologie offenbar. Unterschiede zwischen Mann und Frau müssen nicht zwingend durch Fremdbestimmung bedingt sein, sondern können auch andere Ursachen haben. Daß Gender-Theoretiker jede Ungleichheit zwanghaft als Fremdbestimmung der Geschlechter auslegen, ist ein sicherer Beleg für ihre unseriöse Geisteshaltung.

Die vorliegende Internetseite behandelt überwiegend die zahlreichen politisch zweckgerichteten Behauptungen, Verknüpfungen, Wertungen, Verleumdungen und Unterstellungen im Dunstkreis der Gender-Theorie, die unmißverständlich beweisen, daß hier nicht Wissenschaft, sondern Politik betrieben wird. Man muß sich nur die Grundannahmen und Wertungen von Gender-Forschern und -Vertretern anschauen, um beweisen zu können, daß hier Wissenschaft mißbraucht wird. Es geht hier also weniger darum, biologische Evidenzen darzulegen, als die korrupten Voraussetzungen im Denken von Gender-Theoretikern nachzuweisen. Diese Voraussetzungen bestehen hauptsächlich in willkürlichen Deutungen der Realität, sehr deutlichen politischen Hintergründen und teilweise abstrusen begriffslogischen und denkerischen Fehlleistungen.

Das Lügengebäude "Gender" muß also auch als ein solches entlarvt werden. Dazu muß man ungeniert die einzelnen Widersprüche der Gender-Propaganda aufzeigen. Dies steht auf dieser Internetseite im Vordergrund. Statt sich also auf die schwache Evidenz von kulturellen Erklärungen zu fokussieren oder die vielen Beweise für den biologischen Einfluß auf das Wesen von Mann und Frau aufzuzeigen, werden auf dieser Seite all die Widersprüche und Inkonsistenzen entlarvt, die bereits vor allen Erörterungen auf empirischer Ebene existieren und nachweisbar sind.

Alles, was es dazu braucht, ist es, sich einmal die Gedankengänge von Gender-Theoretikern genau anzuschauen.

In der bisherigen Auseinandersetzung werden diese Momente leider gar nicht oder nur sehr indirekt angesprochen. Es besteht eine große Hemmung in der öffentlichen Debatte, die Gender-Lehre und ihre Vertreter ohne falsche Zurückhaltung dem vollen Maß der Kritik zu unterziehen und die Gender-Postulate in ihrer teils abstrusen Irrsinnigkeit vollständig offenzulegen und zu Ende zu denken. Diese Hemmung besteht vor allem deshalb, weil Gender-Theorie und Feminismus mit einem starken moralischen Gestus auftreten und im allgemeinen mit dem Ziel der Gleichberechtigung verbunden werden. Dies ist die Hauptdrohgebärde, der Tarnmantel, mit dem die Gender-Ideologie in der Gesellschaft fußzufassen sucht.

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